LITERATUR

ALLGEMEIN

Kompakte Darstellung von klinischem Erscheinungsbild, Modellen zur (Co)-Genese und Behandlung von DD-Patienten. Zusätzlich bietet das Buch Material für die Gestaltung von psycho-edukativen Gruppen, womit "klassische" Manuale für Psychoedukation bei Schizophrenie wie z. B. "Pegasus" ergänzt werden können.

Komorbidität Psychose und Sucht

Von E. Gouzoulis-Mayfrank

Verlag: Steinkopf Verlag Darmstadt

Erscheinungsdatum: 2003

ISBN: 3-7985-1376-7

Preis: EUR 29,95

ALLGEMEIN

Auch wenn das Buch bereits vor 14 Jahren (in erster Auflage) zusammengestellt wurde, bietet es einen guten Einstieg in die Problematik und die unterschiedlichen Behandlungsansätze, die zu dieser Zeit - häufig erstmalig für Deutschland - für diese Klienten erarbeitet wurden. Der "Arbeitskreis Psychose und Sucht" mit Koordination in der Fachabteilung Bad Rehburg wurde von Autoren des Buches ins Leben gerufen. Aus diesem Arbeitskreis hat sich die Deutsche Fachgesellschaft Psychose und Sucht entwickelt.

Psychose und Sucht: Krankheitsmodelle, Verbreitung, therapeutische Ansätze

Von D. Schwoon, M. Krausz (Hrsg.)

Verlag: Lambertus Verlag Freiburg,

2. Auflage

Erscheinungsdatum:1994

ISBN: 3-7841-0625-0

Ein Beitrag zur langjährigen Diskussion pro und kontra "drogeninduzierte" Schizophrenie

Vorzeitige Auslösung der Schizophrenie durch Substanzmissbrauch und Folgen für den weiteren Verlauf

Von H. Häfner et. al.

Verlag: Schattauer Verlag

Erscheinungsdatum: 2002

Name der Zeitschrift: Nervenheilkunde 21: 198-207

Review-Artikel, der die bisherigen Erkenntnisse zum Thema Schizophrenie-Risiko bei Cannabis-Usern zusammen fasst.

Cannabis and psychosis: what is the link?

Von Ben Amar M, Potvin S.

Erscheinungsdatum: Juni 2007

Name der Zeitschrift: J Psychoactive Drugs. 2007 Jun;39(2):131-42

In dieser viel diskutierten Studie über das Psychose-Risiko von Cannabis-Nutzern vs. Nicht-Konsumenten an einem kompletten Musterungsjahrgang in Schweden wird deutlich dass es eine klare Korrelation zwischen Cannabis-Konsum und Schizophrenie gibt. Das "Henne/Ei"-Problem ist damit aber noch nicht gelöst...

Self reported cannabis use as a risk factor for schizophrenia

in Swedish conscripts of 1969: historical cohort study.

Von Zammit S, Allebeck P, Andreasson S, Lundberg I, Lewis G.

Erscheinungsdatum: 11/2002

Name der Zeitschrift: BMJ. 2002 Nov 23;325(7374):1199.


Ein Überblick über Theorien zur Beeinflussung von Psychosen und Substanzkonsum und die bislang gewonnenen Erkenntnisse

Abhängigkeitserkrankungen und Psychosen: Erkenntnisse und Kontroversen in Vorbereitung auf neue Klassifikationssysteme

Von U. W. Preuss.

Erscheinungsdatum: 02/2008

Name der Zeitschrift: Die Psychiatrie 2/2008: 5: 61-68.

Vergleich von Doppeldiagnose-Patienten und nicht abhängig konsumierenden Schizophrenen: Mehr Positiv-Symptome und intensivere Halluzinationen, vor allem aber häufigere Suizidversuche und delinquentes Verhalten bei Doppeldiagnosepatienten

Psychopatholoy in dual diagnosis and non-addicted schizophrenics

- are there differences?

Von M. Soyka, M. Albus, B. Immler et al.

Erscheinungsdatum: 2001

Name der Zeitschrift: EurArch Pschiatry Clin Neurosci (2001) 251:232-238.

Ein Überblick über den Forschungsstand in Hinblick auf psychotische Störungen, kognitive Folgen und Suchtentwicklung bei Cannabis-Gebrauch

Langfristige Folgen des chronischen Cannabiskonsums

Von M. Schneider.

Erscheinungsdatum: 2004

Name der Zeitschrift: Sucht 50(5) (2004): 309 - 319

Psychische Störungen und Suchterkrankungen bedingen sich oft gegenseitig. Ärztin Sibylle Hornung-Knobel kämpft für die Eingliederung der Patienten.

Der Psyche helfen - Sucht - Doppelte Misere.

Interview mit S. Hornung-Knobel.

Erscheinungsdatum: 2012/2013

Name der Zeitschrift: Focus-Gesundheit Nr. 6 (Dezember 2012/Januar 2013): 120 - 121

Doppelte Misere -

Interview mit S. Hornung-Knobel.pdf

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