1 Name, Sitz, Geschäftsjahr



Der Verein führt den Namen "Deutsche Fachgesellschaft Psychose und Sucht" (DFPS) und soll in das Vereinsregister eingetragen werden; nach der Eintragung führt er den Zusatz "e.V.".


Der Verein hat seinen Sitz in Hannover.


Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.



2 Zweck und Aufgaben



Zweck des Vereins ist Vermittlung und Förderung im Bereich der Arbeit mit und für Menschen mit Mehrfach-Erkrankungen aus den Bereichen Psychose, Sucht und schweren Persönlichkeitsstörungen.

Der Satzungszweck verwirklicht sich insbesondere durch

Vermittlung von Kommunikation zwischen verschiedenen Einrichtungen der Mitglieder

Bereitstellen von Fachwissen an Mitglieder und Nichtmitglieder

Vermitteln und Fördern des Dialogs mit Betroffenen und Angehörigen

Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des  Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.



3 Erwerb der Mitgliedschaft



Mitglied des Vereins können im Arbeitsfeld tätige Personen, juristische Personen, sowie Angehörigen- und Betroffenenverbände werden.


Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag. Über den schriftlichen Antrag entscheidet der Vorstand. Der Antrag soll den Namen, das Alter, den Beruf und die Anschrift des Antragstellers enthalten.


Gegen den ablehnenden Bescheid des Vorstandes, der mit Gründen zu versehen ist, kann der Antragsteller Beschwerde erheben. Die Beschwerde ist binnen eines Monats ab Zugang des ablehnenden Bescheids schriftlich beim Vorstand einzulegen. Über die Beschwerde entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung.


Die Mitgliederversammlung kann Ehrenmitglieder einsetzen.



4 Beendigung der Mitgliedschaft



Die Mitgliedschaft endet

mit dem Tod des Mitglieds,

durch freiwilligen Austritt,

durch Streichung von der Mitgliederliste oder

durch Ausschluss aus dem Verein.

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes. Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 6 Wochen zulässig.


Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens drei Monate verstrichen und die Beitragsschulden nicht beglichen sind. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.


Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Eine schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist in der Vorstandssitzung zu verlesen. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefs bekanntzugeben. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstands steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung hat aufschiebende Wirkung. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich replica uhren eingelegt werden. Ist die Berufung rechtzeitig eingelegt, so entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung. Macht das Mitglied von dem Recht der Berufung gegen den Ausschließungsbeschluß keinen Gebrauch oder versäumt es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluß mit der Folge, dass die Mitgliedschaft als beendet gilt.



5 Mitgliedsbeiträge



Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.


Der Vorstand kann in geeigneten Fällen den Mitgliedsbeitrag oder Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden.


Der Beitrag ist jeweils bis zum 1.4. für das laufende Jahr zu zahlen. Für neu aufgenommene Mitglieder ist der Beitrag erstmals zwei Wochen nach Erhalt der Aufnahmebestätigung fällig. Bei Beginn der Mitgliedschaft während des laufenden Kalenderjahres beträgt der Beitrag anteilig 1/12 des Jahresbeitrages pro angefangenen Kalendermonat.





6 Organe des Vereins



Organe des Vereins sind

die Mitgliederversammlung und

der Vorstand



7 Vorstand



Der Vorstand des Vereins besteht aus einem Vorsitzenden und einem stellvertretenden Vorsitzenden, sowie dem Kassenwart und dem Schriftführer.


Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, vertreten.



8 Zuständigkeit des Vorstands



Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben:

Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung;

Einberufung der Mitgliederversammlung;

Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;

Aufstellung des Haushaltsplans für jedes Geschäftsjahr, Buchführung, Erstellung eines Jahresberichts;

Abschluss und Kündigung von Arbeitsverträgen;

Beschlussfassung über Aufnahme, Streichung und Ausschluss von Mitgliedern.

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